Kunst und Kirche ...
                    ... unter einem Dach

Die Evangelische Kirchengemeinde auf der Höri will neue Wege gehen und mit zwei Ausstellungen pro Jahr Kunst-Schaffenden im Gemeindehaus eine Plattform bieten.

Ausstellung mit Bildern von
Manfred Fuchs (1929 - 2013)
"Warum Abstraktion?"

In Zusammenarbeit mit Frau Ursula Fuchs, der Witwe des 2013 verstorbenen langjährigen Gemeindemitgliedes Manfred Fuchs, stellen wir im Gemeindehaus Gaienhofen Arbeiten des Architekten MANFRED FUCHS aus.

Die Ausstellung WARUM ABSTRAKTION? wird am Sonntag, den 27. Oktober 2019 im Rahmen eines Kunst-Gottesdienstes um 10.00 Uhr eröffnet.

Gezeigt werden abstrakte Arbeiten in Öl und Gouache, sowie Landschaften in Aquarell und verschiedene Drucke des Künstlers.

Ausstellungsdauer bis einschließlich 24.11.2019.

Öffnungszeiten jeweils sonntags 15:00h bis 17:30h:
27.10., 03.11., 10.11., 17.11. und 24.11.2019

Ausstellung mit Bildern von Horst Richter
"Sehnsuchtsorte"

Im Frühjahr 2019 hatten wir die bislang letzte Ausstellung mit Landschaftsbildern des Künstlers HORST RICHTER im evangelischen Gemeindehaus Gaienhofen.

"SEHNSUCHTSORTE", so lautete der Titel dieser sehenswerten Werkschau.

  • Ausstellung Horst Richter (1)
  • Ausstellung Horst Richter (3)
  • Ausstellung Horst Richter (2)

Heidi Reubelt schilderte bei der Eröffnung in einer Laudatio den Werdegang des Künstlers. Zum Gottesdienst mit Vernissage waren zahlreiche Gemeindeglieder und Gäste gekommen. Pfarrer Klaus hielt eine Predigt über das Bild "der Fels in der Brandung".

Nach dem Kunst-Gottesdienst gab es noch leckere Suppen. Diese Kombination von Kunst und Kirche ist immer wieder ein Ereignis der besonderen ART!


Ausstellung mit Bildern von Heidi Raske
endlich leben - lebe endlich

Unter dem Titel „Endlich leben- lebe endlich“  wurde am Sonntag, 11.11.2018, im vollbesetzten Gemeindehaus die Ausstellung  der Künstlerin Heidi Raske, Schaffhausen, eröffnet. Die Bedeutung der Endlichkeit für das Leben wird so bildlich aufbereitet erlebbar. Frau Raske lebt in Schaffhausen. In Niedersachsen ist sie in einem lebhaftem Pfarrhaus mit fünf Geschwistern und viel Musik aufgewachsen. Sie studierte Erziehungswissenschaften in Hamburg und war fast 30 Jahre Lehrerin in Büsingen. 2006 begann sie mit der Malerei. Bei regelmäßigen Besuchen von Kursen bei verschiedenen Dozenten entwickelte sie ihren vorwiegend abstrakten Malstil.

In seiner Predigtreihe über "Endlich leben- lebe endlich" bezog sich Pfarrer Klaus auf eines der ausgestellten Werke der Künstlerin.

 


Ausstellung mit Bildern von Irmi Neff-Zirbel

Im Rahmen eines „Kunst-Gottesdienstes“  im Gemeindehaus in Gaienhofen am Sonntag, den 10. Juni. 2018 wurde die Werkschau der Aquarellmalerin Irmi Neff-Zirbel eröffnet.

„Die künstlerische Intention von Irmi Neff-Zirbel ist es, die Blumen-Motive in eine Abstraktion zu führen, sie im Ausdruck durch Farbe, Geste und Form zu verstärken. Ihre Motive und Inspiration schöpft sie aus ihrem eigenen wunderbar angelegten Garten. Irmi Neff-Zirbels Aquarelle sind eine Liebeserklärung an den Schöpfer selbst, und sie nehmen uns mit auf einen inspirierenden Spaziergang durch den Garten Gottes.“

So stellte Heidi Reubelt die Malerin und deren Arbeitsweise vor.

In einem gut besuchten Gottesdienst erzählt die Künstlerin in einem Gespräch  über ihr Schaffen und die Quelle der Inspiration.

„Seit meiner Jugendzeit war das Malen ein beliebtes Hobby von mir. Im Laufe der Jahre habe ich viel Techniken und Farben ausprobiert. Seit 13 Jahren wohne ich jetzt in dieser traumhaft schönen Landschaft am Bodensee und habe mir mit meinem Mann zusammen einen Blumengarten angelegt, der mir viel Freude macht. Die wundervollen Blüten verzaubern mich immer wieder, und ich staune über Gottes reiche und vielfältige Schöpfung. In der Malschule von Heidi Reubelt bekomme ich viele gute Tipps und Unterstützung im Umgang mit Aquarellfarben und der entsprechenden Technik. Gerne male ich Blüten in abstrakter Form. Das Spielen mit den Farben begeistert mich. Beim Malen kann ich in   meine eigene Welt eintauchen, und ich freue mich, was auf einem weißen Blatt entstehen kann."

Pfarrer Klaus bezog sich in seiner Ansprache auf das Lilien-Aquarell über dem Altar mit den Worten Jesu: „Sehet die Lilien auf dem Felde..“

Ein reich gedecktes Büffett lud anschließend ein zum Brunchen. Bei Sonnenschein konnten die Besucher Kunst und Kulinarik genießen.

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