Konfirmation 2020  

Thema: Gott

Im Konfi reden wir gerade über Gott. Klar, kann man ihn nicht beweisen, aber gibt es vielleicht Hinweise auf ihn, haben wir uns gefragt. Solche Hinweise sind die Schöpfung, die Kompliziertheit eines Menschen, Jesus, die Bibel, Wunder und auch die Liebe, die für alle so wichtig ist. Spiegelt sich im Wunsch nach Wertschätzung nicht etwas von dem, der die Quelle des Lebens ist.

Wir reden auch über unsere Vorstellungen von Gott. Wir haben herausgefunden, dass es in der Bibel ganz viele Bilder von Gott gibt. Gott ist wie…ein Vater, Mutter, Quelle, Fundament Burg, Befreier, Hirte, Licht, Feuer.

Wir beschäftigten uns mit diesen Vergleichen, gestalteten dazu Stühle. Wir dekorierten sie und malten dazu. 

Über ein Gottesbild, das ihnen besonders gefällt, schreiben die einzelnen Konfirmanden:

„Mein Bild ist ein Fundament. Ein Fundament gibt Halt. Ohne es, bleibt nichts stehen. Ohne Gott würde die Welt auch ihren Halt verlieren“.

„Ich habe die Burg gewählt. Gott gibt mir Sicherheit, genauso wie eine Burg. Und in einer Burg ist es warm und gemütlich“.

„Mein Bild ist eine Quelle. Mir sagt das Bild. Es erfrischt das Leben und gibt dir neues im Leben“.

„Mein Bild ist Mutter und Vater. Mutter und Vater geben dir Geborgenheit und unendliche Liebe“.

„Mein Bild ist eine Quelle. Sie sagt mir, dass immer etwas Neues kommt, es erquickt und erfrischt einen immer wieder“.

„Mein Bild für Gott ist das Feuer. Es wärmt, es beschützt mich. Es bedeutet für mich auch Geborgenheit. Ich finde, es bringt auch Licht ins Leben-Hoffnung“.

„Mein Bild ist Mutter und Vater. Sie sind immer für einen da. Bei ihnen fühlt man sich geborgen“.

„Mein Bild von Gott ist Licht. Es strahlt Freude und Hoffnung aus“.

„Ich habe als Gottesbild das Feuer ausgewählt, da es immer in mir brennt und mir Hoffnung und Mut macht und den richtigen Weg zeigt. Es erlischt nie“.



Bilder vom Sporttag mit den Konfirmanden aus Böhringen und Radolfzell

Im Januar fand eine gemeinsamer Sporttag mit den Konfirmanden aus Radolfzell und Böhringen statt. Man spielte Hockey und Fußball. Es wurde geschwitzt und um Punkte gekämpft. Fast 70 Jugendliche stürmten dem Ball hinterher. Am folgenden Sonntag dann trafen sich alle in Gaienhofen und feierten einen gemeinsamen Gottesdienst zum Thema Freundschaft.

Ein nächstes Highlight steht im März an. Wir werden im Gemeindehaus übernachten. Die Konfirmanden werden ihre Konfirmationssprüche auswählen. die die dann unter der Anleitung der Künstlerin Heidi Reubelt im Atelier auf Leinwand gestalten.

Was bisher geschah: 

Die neue Konfirmandengruppe

Die neue Konfirmandengruppe ist gestartet. 10 Jungen und Mädchen haben sich angemeldet. Wir treffen uns jeden Mittwoch und bereiten uns auf die Konfirmation vor. Wir spielen, diskutieren, bereiten etwas für den Gottesdienst vor.

In den ersten Stunden galt es sich zu beschnuppern. Wer ist mit mir auf dem Weg? Wo kommt er her? Was tut er sonst so? Die Konfis mussten einige Aufgaben miteinander lösen.

Am Wochenende ging es auf den See. Wir übernachteten beim Kanu Club Iznang. Mit Kanus ging es aufs Wasser. Bei schönstem Sonnenschein überquerten wir den Untersee und paddelten nach Radolfzell. Als Belohnung gab es für jeden ein Eis. Am Abend wurde miteinander gegrillt und gespielt, bis irgendwann die Kräfte nachließen und man in den seligen Schlaf fand.

Am nächsten Morgen stiegen wir wieder in die Boote, fuhren in die Mitte des Sees und sprangen zum erfrischenden Bad über den Bootsrand.

Ein gelungener Beginn für die neue Truppe

Konfirmandenthema: Kirchenjahr

In der letzten Stunden redeten wir über kirchliche Feiertage. Warum sind sie wichtig? Was bedeuten sie? Ist nicht das Oktoberfest bedeutsamr als das Erntedankfest?

Gerade sprechen wir über den Totensonntag. Die Konfis bekamen die Aufgabe, sich einmal zu überlegen, was sie tun würden, wenn sie wüssten, dass sie nur noch ein Jahr zu leben hätten. Sie schrieben auf, was ihnen dazu in den Sinn kam. Hier die Antworten, die sie gaben:

Wenn ich wüsste, dass ich nur noch ein Jahr zu leben hätte, würde ich...

Mehr Zeit mit Freunden und Familie verbringen

Offen sein

Freude bereiten

Unnötigen Streit vermeiden

Mehr Danken

Mehr genießen

Zu jedem nett sein

Kleinigkeiten beachten und sich nicht über Kleinigkeiten ärgern

Mit netten Leuten ein Fest feiern

Lebensfreude suchen

Sich entschuldigen

Dinge wieder gut machen

Andere glücklich machen

Neue Leute kennenlernen

Reisen

Vater/Mutter-Tochtertag machen

Frieden verbreiten

Neue Dinge probieren

Manchen einen netten Brief schreiben oder Nachricht schicken

Mehr Kontakt zu Gott suchen