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50 Jahre Petruskirche

Die Petruskirche wurde am 13. Dezember 2009 50 Jahre alt. Vor einem halben Jahrhundert wurde sie kurz vor Weihnachten  von Oberkirchenrat Heidland, dem späteren Landesbischof, eingeweiht. Mit einem Festakt feierten wir am 13. Dezember 2009 dieses Ereignis. Einen Bericht über diesen Festakt finden Sie hier .

Aus diesem Anlass haben wir unter dem Stichwort "Damals – erinnern und erzählen" in lockerer Form einer Gesprächsreihe Gelegenheit gegeben, Erinnerungen zum Gemeindeleben der ev. Kirchengemeinde auf der Höri auszutauschen. Das Thema eines Nachmittags oder Abends befasste sich jeweils mit einem bestimmten Zeitabschnitt: Pfarrer Zitt und seine Zeit in der Gemeinde 1961 bis 1974; Pfarrer Rave und seine Zeit in der Gemeinde 1974 bis 1984; Pfarrer Knötzele und seine Zeit in der Gemeinde 1984 bis 1994; Pfarrer Fichtmüller und seine Zeit in der Gemeinde 1995 bis 2007.

 

Führungen in der Petruskirche

Die Petruskirche in Kattenhorn ist weit über die Grenzen der Höri bekannt. In fast jedem Reiseführer wird sie wegen ihrer berühmten Dixfenster erwähnt. Sie ist ein Kleinod. Die großflächigen Fenster, die Erzählungen des Apostels Petrus festhalten, sind eines der größten Werke von Otto Dix, der auf der Höri lebte und wirkte.

Die Kirche und ihre Fenster wollen wir gern Gästen und Einheimischen näher bringen. Dazu bieten wir Kirchenführungen für jung und alt an. Pfarrer Ulrich Brates wird Gäste durch die Kirche führen und dabei die Glaskunstwerke in ihrer Entstehung und Aussage näher beleuchten. Die Führungen beginnen jeweils um 15.00 Uhr an der Petruskirche in Kattenhorn und dauern ca. 45 Minuten.

 

Unser Sanierungsprojekt Petruskirche

Vor fast 2 Jahren fing der Kirchengemeinderat mit den ersten Überlegungen zur Sanierung der Petruskirche in Kattenhorn an. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Kirche fasste das Gremium den Entschluß ein kostenintensives Vorhaben voranzutreiben: In absehbarer Zeit sollte das Kleinod Petruskirche in einem neuen Licht erstrahlen. Nun sind die Planungen, die viele Gespräche mit der Denkmalamt erforderten, endlich so weit, dass wir bald mit der Renovierung und Sanierung beginnen können. Wir haben vom Denkmalamt die denkmalschutzrechtliche Genehmigung erhalten. Außen an der Kirche muss die Regenwasserleitung neu verlegt werden. Die Wand im Untergeschoss ist durchfeuchtet, so dass die Leitung neu verlegt werden muss. Die Elektrik und der Sanitärbereich sollen auf den heutigen Stand gebracht werden. Am kostenintensivsten aber ist die neue Verglasung der Dixfenster, die den Bildschatz auch für die Zukunft sichern soll. Damals vor 50 Jahren wurde nur eine Außenscheibe als Wetterschutz eingebracht, der zwar bis heute gehalten hat, aber wie uns versichert wurde, stärkeren Stürmen oder Hagel nicht gewachsen sein könnte. Beim  unschätzbaren Wert der Fenster wäre dies ein zu großes Risiko, so dass wir mit einer besseren Außenverglasung vorausschauend planen. Auch ein paar Schäden an den Fenstern werden dann ausgebessert und wieder in Ordnung gebracht. Zudem werden die Scheiben, die Motive des Petrus zeigen, gereinigt und so wieder neu in den alten Farbtönen erstrahlen. Der erste Sanierungsschritt musste aufgrund der Verzögerungen mit steigenden Kosten in Höhe von 120.000 Euro kalkuliert werden.

Ein zweiter Brocken wartet aber auch schon auf die Umsetzung. Wir müssen dringend die Heizungsfrage angehen. Derzeit wird die Kirche noch mit Strom beheizt, was ein enormer Kostenfaktor darstellt und ökologisch unvertretbar erscheint. Wir brauchen also ein energetisches Konzept.

Die Planungen stehen am Beginn, wie die Wärmeversorgung auf neue Beine gestellt werden kann. Es könnte sein, dass im Zuge der Umsetzung des Radweges, der auch an unserer Kirche vorbeigehen wird, auch ein Gasanschluß verlegt wird, so dass dies eine Alternative darstellen könnte.

Danken möchten wir allen, die sich bisher mit kleinen und großzügigen Spenden an unserem Großprojekt Petruskirche  beteiligt haben. Es ist schön zu sehen, wie viele ihr Interesse zeigen, das Kirchlein renoviert zu sehen. Auch den politischen Gemeinden Gaienhofen und Öhningen sind wir sehr dankbar,  da sie zugesagt haben, uns finanziell zu unterstützen. Zusammen mit den möglichen Zuschüssen von der Denkmalpflege und der Landeskirche können wir den ersten Sanierungsschritt bewältigen. Wir möchten allerdings auch bald den zweiten Schritt angehen- die Heizung, denn hier ist dringender Handlungsbedarf. In unserem Jahr der Schöpfung, das wir  Jahr 2012 in vielerlei Art begehen werden, scheint dies ein Muss zu sein, wenn Kirche nicht nur Reden will, sondern handeln! Diesen zweiten Schritt kalkulieren wir mit weiteren 90.000 Euro. Es würde uns freuen, wenn sie uns auch bei diesem Vorhaben –ein neues energetisches Konzept - unterstützen würden.

Wir werden nun an die Ausschreibung der Abreiten für dien ersten Sanierungsschritt gehen und hoffen, daraufhin  bald die Arbeiten an der Petruskirche beginnen zu können. wir freuen uns wenn wir die Gemeinde dann  im nächsten Jahr zu einer kleinen Feier in die (halb) renovierte Petruskirche einladen dürfen.

Wenn Sie mithelfen möchten, dass   unser Großprojekt Petruskirche vorankommt, würden wir uns freuen. Spenden können sie überweisen an

Evang. Hörigemeinde
Sparkasse Singen-Radolfzell
Konto 40 20 004
BLZ: 692 500 35

Gern stellen wir eine Spendenbescheinigung aus.